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Algorithmus-Alarm für Marketingleute

Artikel von www.internetworld.de
 

Der Stellenabbau bei Zalando zeigt: Algorithmen bedrohen die Jobs der Online Marketer. Panikstimmung ist trotzdem nicht angebracht. Es gibt genügend freie Stellen. Zumindest noch.
Keine zehn Jahre ist es her, dass die beiden Zalando-Gründer Robert Gentz und David Schneider aus einem kleinen Büro in einem Berliner Hinterhof die ersten Schuhe verschickten. Inzwischen ist aus der unscheinbaren Online-Butze ein milliardenschweres Imperium geworden, das gern auch als deutsches Vorzeige­modell gefeiert wird: Start-up made in Germany, geht doch! Als Treibriemen der Erfolgsstory gilt die interne Marketing-Abteilung, die, so ­beschrieb es einmal die Fachzeitschrift "W&V", "groß wie ein Dorf" sei. ­Hunderte von Spezialisten beackern dort quasi rund um die Uhr die digitalen Kanäle - Datenanalysten, Strategen und Markenwerber. Der jährliche Marketing-Etat ist stattlich: rund 350 Millionen Euro. Inzwischen hat die ­Marketing-Maschine allerdings ein paar Fehlzündungen verzeichnet. Zalando gab Anfang März bekannt, in Berlin bis zu 250 Marketing-Stellen zu streichen. Diese Entscheidung sei ihnen nicht leicht gefallen, sagte Zalando-Chef Robert Gentz auf den Online Marketing Rockstars (OMR) in Hamburg, doch man habe über Jahre hinweg im Marketing Komplexität aufgebaut. Gentz: "Wir sind langsam geworden, während um uns ­herum alles schnelllebiger und technologischer geworden ist." Durch den Abbau und eine neue Struktur soll nun alles wieder fixer werden.


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